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Wohlfühl-Tage-Messe – Interview mit Marco Rossi, Zürich

NEUE WEGE GEHEN – hinterlasse deine einzigartigen Fußspuren! Wie fühlt es sich doch gut an, barfuß durch den Sand zu laufen, dem Rauschen der Wellen zu lauschen und dabei seine Spuren zu hinterlassen. Spuren hinterlassen möchten auch die Wohlfühl-Tage-Erlebnis-Messe sowie die Lebenskraft-Messe und Kongress, wo bewusste Menschen auf dem Weg zu mehr Sinn und Sein im Leben zusammenkommen. Aussteller und Referenten aus den Bereichen Gesundheit und Heilung, Kinderbegleitung, Persönlichkeitsentwicklung, bewusstes Wohnen u.v.m. laden dazu ein, in Schnuppersitzungen, Vorträgen und Workshops Welten voller Licht und Heilung zu entdecken und erfahren. Doch warum braucht es gerade diese Art von Messen in der heutigen Zeit? Welche Faszination üben sie auf die Besucher aus? Und worauf muss geachtet werden, um genau diese Art von Messen erfolgreich durchzuführen? Wir werfen gemeinsam mit Marco Rossi, dem Organisator der beiden Messen in der Schweiz, einen Blick hinter die Kulissen und lassen ihn ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Lieber Marco, vielen herzlichen Dank, dass du uns einen Einblick in dein Sein und Schaffen gibst. Wir sind sehr gespannt zu erfahren, wie du dazu gekommen bist, die Wohlfühl-Tage-Erlebnis-Messe ins Leben zu rufen, und nun bist du ja auch seit diesem Jahr der Organisator der Lebenskraft-Messe und Kongress, welche die größte spirituelle Messe in der Schweiz ist und die Angelika Meier nach 33 Jahren in deine kompetenten Hände übergeben hat. Aber nun der Reihe nach. Als Erstes interessiert uns, etwas mehr über dich als Mensch zu erfahren. Wer bist du und wie kam es zur Inspiration, die Wohlfühl-Tage-Messe zu gründen?

Seit einigen Jahren wandle ich schon auf dem Erdenrund. Ich bin am schönen Bodensee aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach meiner Lehre zum Schreiner wechselte ich mit etwa 26 Jahren in die Logistik und durchlief dort die verschiedensten Stationen vom Disponenten bis zum Logistikleiter. Ende 2012 habe ich mich entschlossen, meinen Job zu kündigen und eine eigene Praxis als Heiler zu eröffnen. Nach über 20 Jahren der Schulung sowie der Teilnahme an vielen Seminaren und Retreats war die Zeit reif. Aus der Intention heraus, selbstständig zu arbeiten, organisierte ich zusammen mit anderen Therapeuten einen Tag der Offenen Tür. Schon während der Planung dieses Tages fühlte ich ganz stark, dass sich genau dieser Schritt in die Selbstständigkeit für mich als Person sehr stimmig anfühlte. Und so ging es Schritt für Schritt weiter bis hin zu den Wohlfühl-Tagen-Erlebnis-Messen.

Welche ist deine größte persönliche Herausforderung bezüglich der Organisation der Messen?

Es ist nicht das Organisatorische, das die Herausforderung stellt, das vernetzte Denken und Handeln, das Gefühl für Raum und Zeit, welche ich mir in den letzten 25 Jahren in der Logistik angeeignet habe. Die größte Herausforderung besteht im Zusammenfügen der vielen unterschiedlichen Menschen zu einem bunten, harmonischen Mosaik.

Wie findet man die richtigen Aussteller, welche dem Besucher Spannendes zu bieten haben und ihn motivieren, auch wirklich auf die Messen zu kommen, um Neues zu erfahren oder kennenzulernen?

Das Beste ist immer noch, wenn man sie anhand der ausgesendeten Energie und Schwingung findet. Und klar, die Akquise von stimmigen Ausstellern ist hier unabdingbar. 

Wie viel Vorlaufzeit braucht es, um eine Messe in dieser Größe seriös zu planen, ohne ein allzu großes finanzielles Risiko einzugehen, und welche Skills müssen definitiv im Vorfeld erfüllt sein, um die Veranstaltung erfolgreich durchzuführen?

Für ein Event dieser Größe gibt man den Startschuss schon ca. eineinhalb bis zwei Jahre im Voraus. Diese Vorlaufzeit ist auch nötig, um die Reservierung der geeigneten Location sowie das Buchen von Top-Speakern, die einen großen Besuchermagneten darstellen, zu planen. Ein Risiko besteht aber natürlich immer. Durch eine gute Intention und ein Gespür für das Ganze kann das Risiko jedoch in Vertrauen gewandelt werden. Das war aber nach der „Corona-Zeit“ nicht immer einfach. Die passende Größe der Location, die Jahreszeit sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr sind auch wichtige Aspekte, denen Rechnung getragen werden muss. Denn viele Besucher ziehen die ÖV dem Auto vor. Zudem ist eine stetige Kontrolle des Budgets von großer Wichtigkeit. Dann kann man rechtzeitig erkennen, falls etwas aus dem Ruder läuft, und dementsprechend handeln und die Weichen in eine andere Richtung stellen, falls notwendig. Ein wichtiger Publikumsmagnet ist auch die Anwesenheit international bekannter Referenten mit ihren Vorträgen und Workshops. 

Hat man als Organisator nach all den Jahren ein so riesiges Netzwerk, dass ein Anruf von dir genügt und sie kommen alle, oder rufen sie dich an und machen kund, dass sie dabei sein möchten? Wie genau müssen wir uns das vorstellen?

(lacht) … Nun, die Top-Referenten muss man schon noch aktiv anrufen und einladen, denn diese werden ja überhäuft mit Anfragen von Organisatoren. Anfragen von Speakern, die (noch) nicht so bekannt sind, stehen aber schon fast Schlange.

Welche Zulieferer, Handwerker, Cateringfirmen etc. braucht es, damit Messen in dieser Größenordnung am Tag der Eröffnung perfekt aufgestellt sind? Gibt es dazu spezielle Anekdoten, die du schon erlebt hast?

Bei großen Anlässen in den Messehallen ist der Hauptzulieferer in jedem Fall der Messebauer. Gemeinsam mit ihm wird dann die ganze Infrastruktur gestaltet und geplant. Da muss „jede einzelne Schraube“ genau definiert werden. Vor einigen Jahren habe ich mal ein halbes Jahr vor einem Event einen Caterer beauftragt. Bis zum Event-Tag selbst wusste ich immer noch nicht: Kommt er nun oder kommt er nicht? 30 Minuten vor dem Event ist er dann aufgetaucht. Da gerät man dann schon mal ins Schwitzen.

Wie werden die Messen im Vorfeld beworben, damit die BesucherInnen sich die Termine auch früh genug in ihrem Kalender eintragen und vor Ort sein können? Gibt es Partnerschaften mit Medienunternehmen? Druckst du extra dafür Plakate, Flyer, Programmhefte etc.?

Die Termine werden sehr früh durch die bestehenden Informationskanäle wie Webseiten oder auch Newsletter bekannt gegeben. Dann drucken wir im Vorfeld die Flyer mit allen notwendigen Eckdaten und den Namen einiger Top-Referenten, welche wir so früh wie möglich ankündigen. Das Programmheft geht ca. fünf Wochen vor dem Event in den Druck und danach in die Verteilung, zusammen mit den finalen Plakaten und Flyern. Medienpartnerschaften werden für uns immer wichtiger. So können wir Streuverluste vermeiden und das richtige Zielpublikum direkt ansprechen.

Als du vor acht Jahren die Wohlfühl-Tage-Messe ins Leben gerufen hast, bist du einer Vision gefolgt, der du bis heute treu geblieben bist. Du setzt auf die gemeinschaftliche Verantwortung. Organisator, Aussteller sowie auch die Referenten zeichnen alle miteinander dafür verantwortlich, dass die Messen ein Erfolg werden. Dazu treffen sich jeden Morgen alle kurz vor Messebeginn, um gemeinsam mit deinem Trommeln sowie danach in der Stille die kraftvolle Energie aufzubauen, die alle Mitwirkenden durch den Tag tragen wird – ohne Konkurrenzdenken, aber mit einem kraftvollen Miteinander. Hat sich das bis heute bewährt?

Ja, miteinander in den Tag zu starten sowie das Ankommen im Hier und Jetzt wird nach wie vor sehr geschätzt. Gerade nach der hektischen Einrichtungs- und Aufbauphase der Stände sollten alle wieder zu sich und in die Ruhe kommen. Sich bewusst zu machen, dass ein Konkurrenzdenken nur auf Mangel und Angst beruht, ist mir ein wichtiges Anliegen. Mittels unserer Ausrichtung legen wir die Basis für
eine gemeinsame erfolgreiche Messe. 

Dieses Jahr erwarten die Besucher der Messen auch viele sehr interessante interaktive Symposien mit spannenden Protagonisten. Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher, wird z.B. zusammen mit der indischen spirituellen Meisterin Sri Preethaji sowie der Filmemacherin Catharina Roland an einem Friedens-Symposium teilnehmen, welches am 2. September 2022 in der Messe Luzern stattfinden wird, untermalt mit musikalischer Begleitung von Katja Kramer (Gesang) und Marco Wolf (Klavier) und moderiert von Thomas Schmelzer von Mystica-TV. Es werden auch ein Engel-Symposium mit vielen bekannten Engelsmedien sowie ein Heil-Symposium durchgeführt. Wie kam es dazu? Kannst du uns darüber etwas mehr erzählen?

Das ergab sich auf eine ganz spannende Weise. Vor einiger Zeit wurde ich zu drei Speakern geführt, die sehr stark in der Friedensarbeit unterwegs sind. Daraus entstand die Idee, ein Friedens-Symposium zu gestalten. Kaum war das Symposium auf der Webseite angekündigt, kam bereits die Anfrage von den Kogi aus Kolumbien, ob sie bei diesem Symposium in Luzern mit dabei sein könnten. Es ist einfach entstanden, ohne Absicht. Übrigens möchte ich noch erwähnen, dass neben den genannten Persönlichkeiten auch Patric Pedrazzoli und Ramona Veda, zwei bekannte spirituelle Lehrer aus der Schweiz, auf dem Friedens-Symposium mit dabei sind. 

Gibt es eine persönliche Botschaft von dir, welche du uns auf den Weg mitgeben möchtest? Etwas Wichtiges, das dir am Herzen liegt?

Es ist wichtig, dass wir uns in stürmischen Zeiten wie diesen immer wieder selbst reflektieren und erkennen, Erwartungshaltungen und Projektionen ins Außen zurücknehmen. So kann sich der Frieden in mir, der immer da war, da ist und da sein wird, wieder frei entfalten. Das ist das größte Geschenk an mich und zugleich an die Menschheit. Mehr braucht es nicht für den Weltfrieden. Wie im Innen, so im Außen.

Danke, lieber Marco. Das ist ein schönes Schlusswort. Wir wünschen dir und allen Mitwirkenden noch viele erfolgreiche Messen.

01. – 04. September 2022 Wohlfühl-Tage-Erlebnis-Messe in der Messehalle Luzern
06. – 09. September 2022 Lebenskraft-Erlebnis-Messe in der Messe Zürich
17. – 20. November 2022 Wohlfühl-Tage-Erlebnis-Messe im MaiHof, Luzern

www.wohlfühl-tage.ch
Das Interview führte Ruth Stylianou-Oberli vom New-Spirit-Forum

Ruth Stylianou-Oberli Regensbergstrasse 194 8050 Zürich
Fon 076 330 12 61 E-Mail contact@goodchoices.ch   www.goodchoices.ch

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