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Niacin-Detox-Therapie mit Wärme

Die Wirkung von Niacin lässt sich durch seine Kombination mit körperlicher Erwärmung durch sportliche Betätigung, Saunagänge oder Basenbäder verstärken.

Unmittelbar nach der Einnahme ist es vorteilhaft, für eine halbe Stunde auf den Hometrainer oder das Laufband zu steigen, nach der Nordic-Walking-Methode zu laufen oder Yoga zu üben, um die Durchblutung zusätzlich zu steigern. Alternativ wären auch ein Saunagang (am besten in einer Infrarotkabine) oder ein Basenbad möglich. Durch die Körpererwärmung werden die Hautporen weitgestellt und das Gewebe mehrere Zentimeter tief erwärmt, was die natürlichen Stoffwechselprozesse, die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gewebes fördert.

Das Ziel ist die maximale Steigerung des Schwitzens. Es ist eine wichtige Voraussetzung, um gespeicherte Toxine und Schwermetalle auszuschwemmen. Obwohl die menschliche Haut ein wichtiges Ausscheidungsorgan ist, schwitzen viele Menschen zu wenig. Bewegungsmangel, eng anliegende Kleidung und Sonnenschäden können die Fähigkeit der Haut verringern, Giftstoffe auszuscheiden. Durch die Zufuhr von Niacin kann die natürliche Fähigkeit zu schwitzen wiederhergestellt werden. Vermutlich werden auch viele Toxine über die Lunge abgeatmet und über die Gallenwege und den Darm beseitigt.

Viele Menschen weisen einen 500- bis 1.000-mal höheren Gehalt an toxischen Chemikalien wie DDT und Schwermetallen im Fettgewebe einschließlich des Gehirns und der Knochen auf, als sie im Blutserum konzentriert sind.

Es sollte alles unternommen werden, um eine solche Belastung zu reduzieren bzw. zu beseitigen, weil sämtliche chronischen Entzündungen, degenerativen Prozesse und Krebserkrankungen durch Toxine ausgelöst werden.

Die Wildkräuter-Vitalkost-Therapie stellt ein zusätzliches, effektives Entgiftungsverfahren dar. Sie umfasst heimische Wildkräuter, Sprossen-Fermentsäfte, Enzyme, bioaktive Pflanzenstoffe, Biophotonen, Niacin und weitere Vitalmittel. Auch Heilerde, Aktivkohle, Zeolith, Ghee, bioaktive Mikromineralien und gute Omega-3-Mischöle mit Leinöl, Algenöl und Weizenkeimöl können helfen, giftige Chemikalien und Schwermetalle zu binden und über den Magen-Darm-Trakt auszuscheiden. Nehmen Sie täglich zwei bis drei Esslöffel mehrfach ungesättigter Omega-3-Öle ein, evtl. zusammen mit einem Salatdressing. Viele giftige Substanzen sind lipophil, also fettliebend, binden sich an das Fett im Blutkreislauf und werden so leichter ausgeschieden.

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Niacin-Detox-Therapie ist ein stabiles Herz-Kreislauf-System. Patienten, die unter Schwindel, Herzbeschwerden, Arrhythmie oder hohem Blutdruck leiden, sollten zuerst mit ihrem Hausarzt sprechen. Die meisten Menschen können mit 100 bis 200 mg Niacin beginnen. Wer unter Schwäche leidet, sollte die Therapie nur begleitet durchführen. Bei Kreislaufschwäche und Schwindel kann das kampherhaltige Mittel Korodin, Dosierung zehn bis 15 Tropfen, eingesetzt werden.

Bei erfolgreicher Durchführung kann die Niacin-Dosierung weiter von 100 mg, 200 mg bis auf 400 mg, 600 mg oder sogar 1.000 mg erhöht werden. Achtung: Eine solche hohe Konzentration sollte grundsätzlich medizinisch betreut werden. Für die meisten Menschen können 100 bis 200 mg Niacin ein- bis zweimal pro Woche in Verbindung mit Bewegung oder Wärmeanwendung völlig ausreichend sein.

Da beim Schwitzen zahlreiche Mineralien und auch Vitamine verloren gehen, ist es empfehlenswert, Elektrolytverluste nach Wärmeanwendungen auszugleichen. Hier können organische Mikro­mineralien und Ur-Plankton-Algen helfen, die reduzierten Elektrolytdepots wieder aufzufüllen. 

 

Foto: stock.Adobe.com

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