Nach dem Abseihen des Fermentationssafts bleiben die fermentierten Braunhirse­Sprossen übrig. Was tun damit? Aus den fermentierten Sprossen lassen sich wunderbare Rohkost­Cracker herstellen.

Da die Braunhirse bereits gekeimt und fermentiert wurde, dürften keine Enzym-Inhibitoren oder Phytinsäure mehr vorhanden sein. Diese Verbindungen können Mineralien an sich binden und deren Assimiliation im Darm verhindern.

Phytinsäure ist eine schädliche Verbindung, an der eine Vollwert-Ernährung scheitern kann. Sie muss erst neutralisiert werden, bevor der Darm Mineralien und andere Nährstoffe aus Pseudo-Getreide bzw. Getreide aufnehmen kann.

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf eine Tasse Leinsamen(-Sprossen) im Mixer mixen, anschließend den restlichen Leinsamen ohne Mixen hineinrühren. Auf Folien oder Backpapier dünn ausstreichen und in einem Dörrgerät bei 40 °C für zwölf Stunden trocknen, die Cracker drehen und für weitere vier Stunden trocknen. Das Ergebnis sind knackige Braunhirse-Cracker. Sie schmecken hervorragend, wenn sie mit Avocado, Tomaten, Wildkräutern und Sprossen belegt werden!

Ernährungsprinzip:

Glutenfreie Kost ist eine wichtige Maßnahme, um den gesamten Magen-Darm-Trakt zu optimieren und den Gallenfluss zu beleben. Wer die Wildkräuter-Vitalkost-Therapie umsetzen will, sollte dieses Heilprin-

zip unbedingt beherzigen. Nur mit einer glutenfreien Ernährung wird man ans Ziel gelangen!

Diese Cracker bilden den perfekten glutenfreien Brotersatz! Sie können länger aufbewahrt und mit allen möglichen Zutaten belegt werden. Die für den Verdauungsprozess so wichtigen Geschmacksrichtungen süß, salzig, sauer, scharf, bitter und herb sind in diesen Crackern enthalten. Deswegen wirken sie so sättigend.

Mein typisches Abendessen besteht aus fermentierten Braunhirse-Sprossen-Crackern, die ich mit einem schmackhaften Wildkräuter-Sprossen-Salat, Essiggurken und etwas Körnersenf belege.

Durch die Fermentation erhalten die Cracker eine angenehm säuerliche Geschmacksnote. Da sie bei nur 40° C getrocknet werden, bleiben ihre Enzyme und andere Vitalstoffe erhalten, die beim Backen sonst verloren gehen würden.

Zutaten:

Zutaten: Dr. Switzers Sprossen-Cracker

2 Tassen fermentierte Braunhirse-Sprossen

2 Tassen eingeweichter Leinsamen oder gekeimte Leinsamen-Sprossen

2 rote Paprika

6 Tomaten

1 Tasse eingeweichte getrocknete Tomaten

6 rote Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 Esslöffel Kümmel

1 Esslöffel Curry

4 Esslöffel Tamari-Sojasauce

4 Esslöffel Balsamico-Essig

4 Esslöffel Flohsamenschalen

Genug Wasser für die richtige Teig-Konsistenz

Braunhirse enthält eine hohe Konzentration an organischer Kieselsäure (Silicea), welche Bindegewebe, Haare, Gelenke und Knochen hervorragend stärkt. Kieselsäure ist aus meiner Sicht sogar wichtiger als Kalzium, um Osteoporose zu verhindern oder zu therapieren. Zu meiner Anti-Osteoporose-Strategie gehören Vitamin D3, Wildkräuter-Vitalkost und organische Mikromineralien. Auch die Knochendichte im Kieferbereich wird dadurch verbessert. Einige Zahnärzte setzen ähnliche Strategien ein, um die Knochenstruktur auf Zahn-Implantate vorzubereiten oder um wacklige Zähne zu behandeln. Die Behandlungszeit beträgt etwa vier Monate.

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