Das Dunkelfeldmikroskop gibt es schon seit mehr als 250 Jahren. Seine Funktionsweise beruht darauf, dass die zu beobachtenden Objekte unter einem Licht reflektieren, während bei einem herkömmlichen Mikroskop die Objekte durchleuchtet werden.

Im Dunkelfeldmi­kroskop erscheinen die Objekte als helle Punkte, während der Hintergrund dunkel bleibt, ähnlich wie es am Sternenhimmel auch zu beobachten ist. Günther Enderlein nutzte das Dunkelfeldmikroskop für die Vitalblutanalyse bei seinen Studien vor gut 100 Jahren.

Auch in der heutigen Zeit kann eine Vitalblutanalyse im Dunkelfeld gestützt auf Enderleins Erkenntnisse hilfreich bei der Diagnosestellung sein. Der große Vorteil ist die Beobachtung des lebendigen Bluts im Gegensatz zur statischen Analyse einer Laboruntersuchung.

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