Kurzweil verspricht diese kostenlose Broschüre für Kinder vom BÖLN, dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

Gemüse, Obst, Getreide, Milch, Eier oder Fleisch – fast alles, was wir essen, kommt vom Bauernhof. Manche Bauernhöfe nennt man Biobauernhöfe, weil sie besondere Regeln einhalten. Das Allerwichtigste für den biologischen Anbau ist ein gesunder und lebendiger Boden. Mit dem Mist der Tiere werden die Felder gedüngt. Die Pflanzen bekommen so auch ohne Dünger aus der Fabrik alles, was sie zum Wachsen brauchen. Sie liefern Lebensmittel für uns und Futter für die Tiere. Die produzieren dann wieder ganz schön viel Mist. So schließt sich der Kreislauf zwischen Boden, Pflanzen und Tieren.

Lange im Voraus wird im Ökolandbau geplant, was angebaut wird. In einem Jahr Kartoffeln, im nächsten oder übernächsten Jahr Weizen, Roggen oder Klee. Diese Abwechslung auf dem Acker ist sehr wichtig. Denn Getreide und Klee ergänzen sich prima und hinterlassen für die nächste Pflanze die richtigen Nährstoffe im Boden. Außerdem gibt es viel weniger Ärger mit Pflanzenschädlingen, wenn jedes Jahr etwas anderes angebaut wird. Immer wieder Kartoffeln an derselben Stelle wären zum Beispiel für den Kartoffelkäfer ein gefundenes Fressen. Mit dem Getreide folgt deshalb eine Pflanze, die der Kartoffelkäfer nicht mag. Sonst würde er sich von Jahr zu Jahr immer weiter vermehren und ganze Kartoffelfelder kahlfressen. Und auch zu viele Blattläuse auf einer Pflanze machen diese krank.

Die Marienkäfer fressen Blattläuse und helfen mit ihrem Appetit so den Bauern und Bäuerinnen: je mehr Marienkäfer, desto besser. Und damit es auch wieder mehr Feldvögel, Schmetterlinge und Bienen bei uns gibt, werden im Ökolandbau Hecken angelegt und Wildblumen gesät.

Im Laden erkennst du Biolebensmittel an dem Zeichen der Europäischen Union für Bioprodukte und dem sechseckigen deutschen Biosiegel.


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