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Augen-Yoga

Ganzheitliches -Augen-Yoga für -Körper, Geist und Seele

von Martina Hiltl

Tragen Sie eine Brille? Ihre Sehstärke wird immer schwächer? Sie haben öfter Kopfschmerzen oder trockene Augen? Die Lesebrille ist ständig verschwunden? Sie suchen einen alternativen Weg für ein Leben in Klarheit und ohne Brille?

Ganzheitliches Augen-Yoga ist eine echte Alternative für besseres Sehen und um die Gesundheit von Augen, Seele, Geist und Körper zu fördern. Yoga heißt zusammenfügen, wie eine Kutsche mit verschiedenen Teilen. Das Sehsystem besteht aus vielen verschiedenen anatomischen Teilen im Gehirn. Mit diesem Wissen, mit den von mir zusammengestellten Methoden und mit täglichen Übungen können Sie mehr Klarheit und Präsenz in Ihren Augen und in Ihrem ganzen Körper erlangen.

Seit meinem zwölften Lebensjahr, als ich ein traumatisches Ereignis erfahren hatte, sah ich in der Weite schlechter und konnte die Buchstaben auf der Tafel in der Schule nicht mehr erkennen. Ich wurde kurzsichtig, bekam meine erste Brille und kannte keine andere Alternative. Gerne trug ich die Brille von Anfang an nicht, sie störte mich unglaublich, besonders beim Flirten.

Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte brauchte ich immer stärkere Brillengläser sowie Kontaktlinsen und hatte öfter Kopfschmerzen. Meine Augen wurden trockener und im Alter von 45 Jahren sah ich dann auch in der Nähe schlechter und suchte nach Alternativen. Die vielen guten Bücher und Seminare über besseres Sehen sowie Augenübungen halfen nur bedingt.

Ich wollte mehr, ich wollte einen ganzheitlichen Augen-Yoga-Ansatz, der alle dafür möglichen Methoden miteinander in Verbindung bringt. Seit sieben Jahren lerne, praktiziere und fühle ich, wie wunderbar doch einfache Augen-Yoga-Übungen und die ganzheitlichen Methoden im Alltag wirken und für mehr Klarheit sorgen.

Augenübungen mit dem gesamten Sehsystem, Atemübungen, Körperübungen, Meditationen, das Wissen um die Anatomie des Sehsystems, die Lochbrille, Coachings für das Augensystem, Detox und spezielle Ernährung nach Dr. Switzer sind meiner Ansicht nach die besten Methoden für ein Leben ohne Brille und um mehr Klarheit für das Augensystem und damit den ganzen Körper, den Geist und die Seele zu gewinnen.

Meine Sehstärke hat sich von -4,5 und -3,5 auf schwankende -1,5 Dioptrien verbessert und ich brauche die Brille nur noch während des Autofahrens. Es ist ein wunderbares, befreiendes Gefühl. Meine eigene Erfahrung mit der Wildkräuter-Vitalkost-Ernährung nach Dr. Switzer, mit Rohkost und Heilfasten taten dazu ihr Übriges.

Ich habe an mir und anderen gesehen, dass es wirkt, wenn man dabeibleibt. Die verschiedenen Methoden und Übungen sowie die Ernährung nach Dr. Switzer schenken nicht nur mehr Klarheit, sondern bringen zusätzlich und ganz nebenbei noch Gesundheit für Augen, Körper, Geist und Seele. Eine Portion Leichtigkeit, Klarheit, Freiheit und Freude ist natürlich inbegriffen und das Schauen nach der Brille erübrigt sich.

Gerne biete ich mein Wissen und meine ganzheitlichen Augen-Yoga-Methoden in Workshops, Seminaren und natürlich auch im Einzelunterricht in München oder bei Ihnen zu Hause an. Ein ganzheitliches Augen-Yoga-Buch ist bereits in Arbeit.

 

Wichtige Tipps für ein besseres Sehen und gesundes Sehsystem:

• Täglich frische Luft 

• Nach Möglichkeit wenig Brille tragen


Oft die Lochbrille aufsetzen (beruhigt das Sehsystem)


Tägliche Augen-Yoga-Übungen für mindestens zehn Minuten


Basische Ernährung und basische Voll- oder Fußbäder


Gesunde Ernährung nach Dr. Switzer mit Wildkräutern und Rohkost


Nicht rauchen, kein Alkohol, kein Industriezucker und glutenfreie Ernährung


Tägliche Meditation mit dem Sehsystem (Anleitung im Seminar)


Genügend gute Mineralstoffe und -Vitamine


Genug gesundes Wasser und Tee
trinken


Fastenkuren unter medizinischer
Anleitung

 

Augen-Yoga-Tipps für ­Computerarbeiter:

• Stehe alle halbe Stunde auf und bewege dich mit einer Atemübung

• Blicke oft in die Ferne

• Übe regelmäßig die Linienübung

• Trinke genug Wasser

• Vermeide Blaulicht vom Computer

• Vermeide 3D-Bilder und auch -Filme


Stelle die Rechnerschriften so groß ein, dass du sie ohne Brille lesen kannst


Setze dich aufrecht und mit geradem Rücken vor deinen Computer oder dein Handy


Schaue mit aufrechtem Kopf in den
Bildschirm


Bringe die Bildschirmhöhe auf die Höhe deiner Augen


Übe deine Lieblings-Yoga-Asanas täglich mit Atemübungen und denke an deine untere Sehrinde


Übe täglich für zehn Minuten fünf -Augen-Yoga-Übungen 

 

Ganzheitliche Augen-­Yoga-Übungen 

Einige ganzheitliche Augen-Yoga-Übungen sollen dir beim Sehen helfen, dein Sehsystem stärken und dich auch mit deinem Sehsystem, Körper, Geist und deiner Seele auf lange Sicht wohler und gesünder fühlen lassen. Die Augen-Yoga-Übungen sind für leichte Augenthemen geeignet und sehr hilfreich. 

Wichtig ist, dass du jeden Tag mindestens zehn Minuten lang fünf Übungen praktizierst. Du kannst diese Übungen überall durchführen: zu Hause, in der Arbeit, im Park, in der Freizeit und auf Reisen. Hauptsache, du übst und praktizierst auch während deines Alltags.

1.

Linienübung (die Länge des Sehsystems wird dem Gehirn bewusst, was das komplette Sehsystem beruhigt und entspannt)

Suche dir eine Linie. Das können ein Yogagurt, ein Bademantelgurt, eine Deckenlinie, eine Computerrandlinie, eine Parkettlinie, eine Straßenlinie oder andere Linien sein. Weitsichtige Menschen beginnen langsam in der Ferne und verfolgen die Linie dann in die Nähe und wieder zurück. Kurzsichtige Menschen beginnen langsam in der Nähe und verfolgen die Linie dann in die Ferne und ebenfalls wieder zurück.

2.

Atemübung (bringt Sauerstoff und Nährstoffe in das Sehsystem, reinigt, entgiftet und versorgt es)

Atme durch die Nase gezählte vier Sekunden ein und acht Sekunden aus.

3.

Linienübung und Atemübung verbinden (beruhigt, entspannt, bringt Sauerstoff in dein Sehsystem und fördert die Koordination)

Verbinde die Linienübung mit der Atemübung. Weitsichtige Menschen beginnen in der Ferne, atmen vier Sekunden ein, verfolgen die Linie in die Nähe und beim Ausatmen von acht Sekunden verfolgen sie die Linie wieder zurück die Ferne. Kurzsichtige Menschen beginnen in der Nähe, atmen vier Sekunden ein, verfolgen die Linie dann in die Ferne und beim Ausatmen von acht Sekunden verfolgen sie die Linie wieder zurück in die Nähe.

4.

Mit den Wimpern klimpern (reinigt und befeuchtet dein vorderes Auge und stärkt deine Lidmuskulatur)

Schließe und öffne langsam deine Augenlider und verbinde dies mit der Atemübung: vier Sekunden einatmen und acht Sekunden ausatmen.

5.

Untere Sehrinde: Aktivierung mit Meditation (entspannt das Sehsystem und fördert deine Präsenz)

Lege eine Hand in die Mitte deines Hinterkopfs, übe wieder mit der Linien- und Atemübung und denke an deine untere Sehrinde. Versuche dabei deine Augäpfel zu lockern und sie Richtung Sehrinde zu entspannen.

6.

Gähnen (regt die Flüssigkeiten im Auge an und reinigt den vorderen Augenabschnitt)

Gähne so oft wie möglich am Tag und öffne dabei ganz weit dein Kiefergelenk.

7.

Lachen (regt die Hirnanhangdrüse, die Zirbeldrüse und die Sehnerv-Überkreuzung an)

Lache so oft wie möglich am Tag. Auch die Mimik ohne Lachgefühl hilft deinem Sehsystem und produziert Gute-Laune-Hormone.

8.

Sonnenbaden mit Wackeldackel (Hormone und Nervensystem werden positiv stimuliert, Lichtwellen gelangen an die gesamte Netzhaut)

Richte dich im Stehen oder Sitzen in der Natur mit geschlossenen (wichtig!) Augenlidern zur Sonne hin aus, beginne mit der Atemübung und schwinge leicht mit dem Kopf wie ein Wackeldackel ca. drei Minuten lang nach allen Seiten. So gelangt das Licht auf die gesamte Netzhaut und stimuliert die Sehzellen.

9.

Palmieren mit den Handflächen

Zum Abschluss reibe deine Hände und bedecke mit den warmen Händen vorsichtig und mit einem Hohlraum über den Augen mindestens zwei Minuten lang komplett deine Augen. Dann drehe dich von der Sonne weg, öffne ganz langsam deine Augenlider und schaue dich um. Was fällt dir auf?

10.

 Nachtsehen oder Nachtwanderung bei völliger Dunkelheit (beruhigt die Netzhaut und die Sehzellen regenerieren sich)

Gehe oder übe Yoga in der Natur oder deinem Zuhause jeden Tag für zehn bis 20 Minuten in völliger Dunkelheit. 

11.

 In der Natur über fünf Meter in die Ferne blicken (beruhigt das Sehsystem und entspannt die Augen)

Da wir alle zu viel Zeit mit dem Sehen und Schauen im Nahbereich verbringen (Handy, Fernsehen und Computer), was das Sehsystem sehr anstrengt, ist das In-die-Ferne-Blicken eine Wohltat für das komplette Sehsystem und auch für das Gehirn.

 

12.

Überkreuzschritt–Übung (aktiviert die Gehirnverknüpfung)

Stelle dich in der Natur oder in deiner Wohnung aufrecht hin, laufe auf der Stelle und lege dabei abwechselnd deine linke Hand auf deinen rechten angewinkelten Oberschenkel und deine rechte Hand auf deinen linken angewinkelten Oberschenkel.

Wichtig: Ausschlaggebend beim Augen-Yoga, bei allen Yoga-Körperübungen, den Atemübungen und auch Meditationen ist es, sich mental auf bestimmte Punkte im Körper zu konzentrieren. Näheres erfährst du und praktizierst du dann in den Augen-Yoga-Seminaren bzw. im Einzelunterricht. Viel Erfolg! 

 

Vita:

Martina Hiltl lebt in München und unterrichtet Yoga mit einem ganzheitlichen medizinischen Ansatz und mit Herzlichkeit, Ruhe und Leichtigkeit. Sie ist diplomierte Krankenschwester, ausgebildete pädagogische Trainerin, hat 30 Jahre Yoga-Erfahrung und eine fundierte dreijährige Ausbildung in Hatha Yoga bei Rosalia Battaglia, in Hormon-Yoga bei Dinah Rodrigues und in Yoga-Therapie sowie eine zertifizierte Sehtrainer-Ausbildung bei Bernadette Epp-Wöhrl. Augen-Yoga, Hatha Yoga (von den Krankenkassen als Präventionskurs unterstützt), Hormon-Yoga, Yoga-Therapie und Kinder-Yoga gehören zu ihrem Angebot. Sie hilft bei allen Augenthemen, ob Kurz- oder Weitsichtigkeit, Grauer oder Grüner Star, Linsen-trübung, Gerstenkorn, Bindehautentzündung, Makuladegeneration etc.

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