Obwohl die Lebenserwartung in den west­lichen Ländern steigt und die Menschen heute älter werden als je zuvor, nehmen gleichzeitig auch die Fälle von Diabetes, Blut­hochdruck, Fettleibigkeit und Krebs unablässig zu und der Medikamentenkonsum steigt exponentiell. Bleibt den Menschen also nichts anderes übrig, als immer mehr Chemie zu schlucken, um gesund zu bleiben oder es wieder zu werden? Oder gibt es auch andere Möglichkeiten, sich vor Krankheiten zu schützen oder diese zu therapieren? Seit mehr als 50 Jahren erforschen Wissenschaftler in Russland, Deutschland und den Vereinigen Staaten eine alternative Heilmethode, das Fasten. Und sie kommen zu erstaunlichen Ergebnissen. Russische Forscher beispielsweise haben eine Reihe höchst aufschlussreicher klinischer Studien durchgeführt, die jedoch nur in russischer Sprache veröffentlicht wurden und deswegen im Westen weitgehend unbeachtet blieben. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Sowohl bei psychischen als auch bei körperlichen Erkrankungen verbuchten die Forscher große Heilungserfolge, die auch nach Jahren noch feststellbar waren. Nun räumen junge Biologen der University of Los Angeles mit alten Klischees auf. Mithilfe der Molekularbiologie belegen sie die weitreichende Wirkung des Heilfastens. Damit eröffnen sich der Medi­zin und insbesondere der Krebstherapie ganz neue Perspektiven. Wenn diese Wissenschaftler recht haben, wird die Schulmedizin grundsätzlich umdenken müssen. Fasten gewinnt als alternative Heilmethode immer mehr an Bedeutung. Obwohl von 2011, hat diese Doku nichts an Aktualität verloren. U. a. mit Prof. Michalsen, Charité Berlin.

Verfügbar von 16.1.2020 bis 14.7.2020 in der Mediathek.

Danach sollte es in YouTube verfügbar sein.

59 Min., arte

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